US-Ballonfahrer Fossett verschiebt Solo-Erdumrundung

13. Juni 2002, 08:14
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Wegen Schlechtwetter ist der Versuch bereits fünf Mal gescheitert - Der US-Milliardär kann die Erdeumrundung jedoch nur bei Schön- Wetter in 20 Tagen schaffen

Northam - Wegen schlechten Wetters muss US-Milliardär Steve Fossett am Donnerstag seinen sechsten Versuch verschieben, die Erde allein in einem Ballon zu umrunden. Der 58-Jährige kann jetzt frühestens am Dienstag von West-Australien aus mit seinem Ballon "Spirit of Freedom" zu seinem gewagten Abenteuerflug starten, wie ein Sprecher am Ausgangspunkt nahe der Kleinstadt Northam östlich von Perth mitteilte. Bei optimalen Wetterbedinungen könnte er die Erdumrundung in 20 Tagen schaffen.

Fossetts sechs Quadratmeter große Ballonkapsel wurde so umgebaut, dass er auch noch in einer Flughöhe von 14.000 Metern problemlos atmen kann. Der mit Helium gefüllte Ballon kann Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer in der Stunde erreichen und wird die meiste Zeit in einer Höhe von 7.000 bis 8.500 Metern fliegen. Fossett hatte seit 1997 bereits fünf Mal eine Solo-Erdumrundung versucht. Zuletzt scheiterte er im August vergangenen Jahres nach 13 Tagen an widrigen Wetterbedingungen. (APA)

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