"Wasserfrau" wurde jetzt ein "Wassermann"

12. Juni 2002, 21:05
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Stadt Salzburg wendet sich nach harsch kritisierter Suchkampagne von "Wasserfrau" ab

Salzburg - Diesmal gehen die Werber auf Nummer sicher: Das "Fest des Wassers - Fest der Flüsse" wird nicht mit einer "Wassergöttin", sondern mit einem adretten "Wassermann" beworben. Die Ausschreibung für das "Wasserfrau"-Model, in der nach einer "geheimnisvollen, kindlichen Verletzlichkeit, gepaart mit dem Wissen und der Sinnlichkeit einer jungen Erwachsenen" gesucht wurde, führte zu Protesten mehrerer Fraueninitiativen und musste schließlich gestoppt werden. (dieStandard.at berichtete)

Die von Bund, Stadt und Land Salzburg ausgerichtete Veranstaltung am 28. und 29. Juni schließt an das Wiener "Fest der Flüsse" vom Mai 2001 an. Tagsüber soll über einen Erlebnis-Wasserweg durch die Altstadt allerlei Wissenswertes zum kühlen Nass vermittelt werden. Dabei sollen aber auch heikle Themen wie etwa die Hochwassergefahr durch die Überregulierung der Salzach angesprochen werden. (neu) - DER STANDARD, Print-Ausgabe vom 13.6.2002

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