Jüdische Filmwoche macht 2002 Pause

13. Juni 2002, 12:48
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Nach Verlusten erst für 2003 wieder vorgesehen

Wien - Die Jüdische Filmwoche will 2002 aus budgetären Gründen "ein Sabbatical einlegen", wurde vom Veranstalter Frederic Gerard Kaczek mitgeteilt.

Die im Vorjahr abgehaltene 11. Jüdische Filmwoche habe mit einem Verlust bilanziert, die erstmalige Ausweitung des Festivals auf die Bundesländer im Vorjahr sei mit "enormen Mehrkosten" und "Anlaufschwierigkeiten" verbunden gewesen, die Besucherzahlen dabei unter den Erwartungen zurückgeblieben. 2002 will man nun die Infrastruktur erneuern und die erforderlichen Investitionen sowie ein Budget für eine österreichweite Festival-Ausgabe 2003 zu Stande bringen.

Der Verlust im Vorjahr (14.902 Euro bei Gesamtkosten von 156.677 Euro) sei unter anderem auf die veränderte Mietpreisgestaltung für Filmkopien zurückzuführen, so Kaczek. In insgesamt 120 Vorstellungen mit über 6.200 Besuchern wurden 2001 43 Spiel- und Dokumentarfilme insgesamt gezeigt, davon 25 auch in zehn Spielstätten in den Bundesländern (Dornbirn, Drosendorf, Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Pölten und Villach). (APA)

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