Klassenkameraden auch nach Jahrzehnten via Internet finden

12. Juni 2002, 10:20
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Fast 7.000 österreichische Schulen und Universitäten in der Datenbank

Das Auffinden von alten Schulfreunden soll in Österreich zum neuen Internetspaß werden. In den USA und in Großbritannien feiert das System schon Riesenerfolge, hieß es in einer Aussendung des Initiators i-CD Publishing. Fast 7.000 österreichische Schulen und Universitäten sind eingetragen, die Registrierung bei passado.at ist gratis.

"Wir bleiben in Kontakt!"

Das "Wir bleiben in Kontakt!" nach der Schulzeit ist einer der meistgebrochenen Schwüre. Im Laufe der Jahre verliert man sich aus den Augen, Klassentreffen können kaum noch organisiert werden. Der Name der Site ist deshalb nicht zufällig gewählt: Passado kommt aus dem Portugiesischen und heißt "vergangen" oder "ehemalig".

Direkter Kontakt

Via Internet kann man seine alte Schule suchen und sich als ehemaliger Schüler eintragen. Gleichzeitig wird eine nach Abgangsjahren sortierte Liste aller bereits Registrieren gezeigt. Da jedes neue Mitglied eine gültige E-Mail-Adresse angeben muss, kann direkt mit den gefundenen Klassenkameraden Kontakt aufgenommen werden. Die Anfangsschwierigkeiten - in Wien waren Schulen einem anderen Bezirk zugeordnet - sollten rasch behoben werden.

In Deutschland kan das Schsystem gut an: In rund drei Monaten registrierten sich über 150.000 Personen. Der Start war 2001 erfolgt, die beiden Schulfreunde Michael Pütz und Johannes Balle hatten in Deutschland ihre Schuldatenbank online gestellt.(apa)

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