AUA beteiligt Manager

11. Juni 2002, 14:02
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Stock-Options-Programm läuft an - Fünf Prozent der Aktien sind reserviert

Wien - Die Austrian Airlines (AUA) startet in Kürze ihr Beteiligungsprogramm für Führungskräfte. Dafür hat die Hauptversammlung (HV) bereits am 8. Mai 2002 Grünes Licht gegeben, indem der Vorstand ermächtigt wurde, dazu maximal 1,700.000 Stück eigener Aktien (das entspricht rund 5 Prozent des Grundkapitals) zu erwerben (Aktienrückkauf).

Nach dem international praktizierten "Stock-Option"-Modell für leitende Angestellte eines Konzerns werden erfolgsabhängige Prämien nicht cash, sondern in Form von Optionen ausgeteilt. Vorstände und andere leitende Mitarbeiter erwerben so das Recht, nach einer gewissen Frist zu einem fixen Kurs Aktien des eigenen Unternehmens zu erwerben. Steigt der Aktienkurs über den Ausübungspreis der Option, steigt die Prämie entsprechend. Gibt der Kurs nach, wird die Option wertlos.

Eigenen Aktien erwerben

In einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung von Dienstag gab die AUA erste Details zum bevorstehenden "Stock-Options-Programm 2002" bekannt. Beabsichtigt ist, eigene Aktien zu erwerben, die den Mitgliedern des Vorstandes und bestimmten Angestellten der AUA sowie "bestimmten Geschäftsführern und Vorständen von mit ihr verbundenen Unternehmen" im Wege von Aktienoptionen zum Erwerb angeboten werden.

Die Höchstzahl der im Rahmen des Stock Option Programms 2002 angebotenen Optionen zum Erwerb von Aktien beträgt 1,589.760 Stück. Der Teilnehmerkreis umfasse derzeit 35 Personen. Dem Vorstandsvorsitzenden (CEO) werden insgesamt bis zu 170.940 Optionen eingeräumt. Den anderen drei Vorstandsmitgliedern jeweils bis zu 119.664 Optionen. Zwei Vorstandsmitgliedern der Tochtergesellschaften bzw. zwei Geschäftsführern der Tochtergesellschaften werden je bis zu 34.188 Optionen eingeräumt.

"Eigeninvestment"

Leitenden Angestellten der Austrian Airlines im Sinne von Paragraf 80 Abs. 1 Aktiengesetz und bestimmten Führungskräften werden Optionen im Ausmaß von je bis zu 34.188 Optionen eingeräumt. Voraussetzungen für die Teilnahme am Aktienoptionenprogramm Planteilnahme ist ein "Eigeninvestment" in AUA-Aktien, das für den CEO mindestens 50.000 Euro, maximal aber 100.000 Euro, für den CFO, CCO und COO mindestens 35.000 und maximal 70.000 Euro, und für die übrigen Teilnehmer mindestens 5.000 und höchstens 20.000 Euro beträgt.

Das "Austrian Airlines Stock Option Programm 2002" verfolge das Ziel, das Management "langfristig substanziell am Unternehmenserfolg zu beteiligen", um dadurch das Management einerseits stärker an den Zielen der Aktionäre zu orientieren, und andererseits die Möglichkeit zu eröffnen, bei steigenden Aktienkursen am Erfolg zu partizipieren. Gleichzeitig solle damit "die Attraktivität des Unternehmens für internationale Führungskräfte gesteigert" und für die Entwicklung der Gesellschaft "ein positives, auf die Zukunft gerichtetes Signal gesetzt" werden, heißt es erläuternd. (APA)

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