Fujitsu Siemens integriert Xeon in neue Server-Linie

11. Juni 2002, 12:59
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Primergy-Server F250 und P250 mit höherer Leistung und weniger Kosten

Fujitsu Siemens Computers hat im Allround-Server- sowie im Rack-Bereich zwei neue Produkte mit Intels Xeon-Prozessor angekündigt. Der Primergy F250 richtet sich an Benutzer, die ein "äußerst vielseitiges System im kompakten Floor-Stand- oder platzsparenden Rack-Gehäuse" erwarten. Als Allround-Entry-Server biete er die ideale Plattform für Business-Lösungen und fungiere als "idealer Applikationsserver" für mittlere und größere Organisationen. Der Primergy Rack-Server P250 dagegen sei mit seiner 2-way Xeon-Power und den Hochverfügbarkeitseigenschaften die ideale Plattform für Anwendungen im Rechenzentrum. Die generelle Verfügbarkeit dieser Server sei für Anfang Juli 2002 geplant, hieß es heute, Dienstag, in einer Aussendung.

Kostenersparnis

Die neue Xeon-Prozessortechnologie erschließe mit ihrer Microarchitektur und der "Hyper-Threading"-Technologie höhere Leistung bei niedrigeren Kosten. Indem die Parallelverarbeitung eines Prozessors mit dieser Technologie gesteigert wird, erfolgt ein schnellerer Datendurchsatz und damit eine Erhöhung der Gesamtsystem-Leistung. Im Einsatzbereich "Web und Terminal Services" würden die neuen Server mit zwei Prozessoren mehr Leistung erbringen. Dadurch sind in Summe weniger Server erforderlich, wodurch wiederum sowohl die Kosten als auch der Administrationsaufwand reduziert werden und auf diese Weise die Total Cost of Ownership (TCO) gesenkt werden können, hieß es weiter.

Konzept

Das neue Lüfterkonzept der Primergy-Server komme besonders im Rechenzentrumsbetrieb zum Tragen, wo viele Server auf engstem Raum stehen. Durch die optimale Belüftung werde die Voraussetzung geschaffen, um viele Server in einem Rack betreiben zu können. Der P250 Server umfasst nur zwei Höheneinheiten und ist speziell für den Einsatz in 19-Zoll Rack Infrastrukturen entwickelt worden. Dies sei laut Fujitsu Siemens besonders für Internet Service Provider, Application Service Provider und klassische Rechenzentrumsumgebungen geeignet. Durch die maximale Aufnahme von bis zu sechs Festplatten und maximal 12 Gbyte Hauptspeicher sei der Server vor allem für rechenintensive Anwendungen mit hohem Datenvolumen zu empfehlen. (pte)

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