Italienische Bank BNL und BPS planen Fusionsgespräche

11. Juni 2002, 12:00
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Aus einer Fusion könnte viertgrößte Bank des Landes entstehen

Mailand - Die Vorstandsvorsitzenden der beiden italienischen Banken Banca Nazionale del Lavoro SpA (BNL), Rom, und Monte dei Paschi di Siena (MPS), Siena, wollen sich am Dienstag treffen, um Fusionsgespräche zu führen. Ein Sprecher von MPS sagte am gleichen Tage, es sollten die aktuellen Unternehmensstrategien geprüft und die Fusionsbedingungen vor dem Beginn des Due-Diligence-Prozesses festgelegt werden.

In einem Interview mit der Zeitung "Il Sole-24 Ore" (Dienstagausgabe) hatte der Verwaltungsratsvorsitzende der BNL, Luigi Abete, gesagt, die Aktien seines Unternehmens seien zu stark wegen des Engagements der Bank in Argentinien belastet worden. Die Aktien müssten nach ausgewogenen Kriterien bewertet werden und das Potenzial des Unternehmens berücksichtigen. Nach einer Fusion wären die BNL und die MPS mit einer Marktkapitalisierung von zusammen 13,46 Mrd. Euro die viertgrößte Bank Italiens.(APA/vwd)

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