IBM legt Softwaregruppen zusammen

10. Juni 2002, 21:37
posten

Produkdtgruppen bleiben als Marken erhalten

Wien - Die vier großen Softwareproduktgruppen von IBM wurden im Zuge einer Reorganisation zusammengeführt. Dies ist die Kernbotschaft eines IBM-Softwaresymposiums, das derzeit im Wiener Austria Center abgehalten wird. Die einzelnen Produktgruppen - der Datenbanksektor DB2, Tivoli, Lotus und WebSphere - bleiben als Marken zwar erhalten, "die Kunden verlangen aber immer mehr Gesamtlösungen", sagt Andreas Tuerk, Director Software Marketing EMEA (Europa und Mittlerer Osten). "Sie fragen nach der schnellstmöglichen Integration in die bestehende Informationstechnologie-Infrastruktur."

Diesem Querschnittsanspruch könne bei künftigen Softwareentwicklungen nun besser entsprochen werden: Programme wie der auf dem IBM-Symposium vorgestellte Content Manager werden so programmiert, dass sie quer durch die ganze Produktrange verwendet werden können. Der Content Manager in der Version 8 ist ein Tool, mit dem auf unstrukturierte Datenpakete wie beispielsweise Geschäftsberichte zugegriffen werden kann.

Überholspur

Im sehr kompetitiven Datenbanksektor, einem Markt, der im Jahr ungefähr um fünf Prozent wächst, hat IBM in den letzten neun Quartalen immer Zuwächse gehabt und sei nun auf allen Plattformen mit 34,6 Prozent Marktführer vor Oracle mit nunmehr 32 Prozent.

Auch bei Webapplications-Servern, wo das US-Softwarehaus BEA führte, stünde IBM auf der Überholspur. Den weltweiten Datenbankmark bezifferte Tuerk mit 30 Milliarden Dollar. (ruz/DER STANDARD, Printausgabe, 11.6.2002)

Link


IBM

Share if you care.