Kopf-an-Kopf-Rennen der Premiummarken

10. Juni 2002, 17:01
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Mercedes mit Rückgängen - BMW-Absatz durch Mini gepusht

Wien - Sehr unterschiedlich ist das Geschäft 2002 bisher für die beiden deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes gelaufen: Der Absatz der Bayern legte in den ersten fünf Monaten um 18,7 Prozent auf 449.300 Fahrzeuge zu, die Auslieferungen bei Mercedes sanken im gleichen Zeitraum um ein Prozent auf 463.300 Pkw, geht aus Aussendungen der Unternehmen am Montag hervor. Bereinigt um die Absätze des erst im vergangenen Juli erstmals auf den Markt gebrachten neuen Mini fiel das Plus der Münchener freilich deutlich moderater aus. BMW ohne Mini legte um rund 5 Prozent auf 399.000 Autos zu.

Nach BMW-Angaben sind seit der Markteinführung des Mini im Juli vergangenen Jahres rund 75.000 Fahrzeuge, davon 50.000 im laufenden Jahr verkauft worden. BMW hat es sich nach früheren Angaben zum Ziel gesetzt, heuer mehr als 100.000 Mini zu verkaufen. Mercedes wiederum spricht in seiner Aussendung von einer "sehr positiven" Nachfrage nach der neuen E-Klasse und verspricht sich viel von der noch bevorstehenden Markteinführung in den USA. In den ersten fünf Monaten seien weltweit rund 100.000 Vorbestellungen für die E-Klasse eingegangen.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Premiummarken zeigten auch die weltweiten Absatzzahlen für Mai 2002: In diesem Monat sind die BMW-Auslieferungen insgesamt um 16,4 Prozent auf knapp 94.000 gestiegen, der Mercedes-Absatz fiel um sechs Prozent auf etwa 97.800 Fahrzeuge. (APA)

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