mobilkom austria stockt Anteil an kroatischer VIPnet auf

10. Juni 2002, 15:12
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Beteiligung an Tochterunternehmen von 66 auf 71 Prozent erhöht

Die mobilkom austria hat die Anteile an ihrer kroatischen Mobilfunktochter VIPnet von 66 Prozent auf 71 Prozent Prozent erhöht. Laut Angaben des Unternehmens wurden fünf Prozent vom Unternehmen Ingra (Engineering & Construction Company) übernommen; die übrigen Anteile gehören nun zu 19 Prozent Western Wireless International und zu 10% Vecernji List, einem Zeitungsverlag. Im Oktober 2001 war schon eine Aufstockung der mobilkom austria Anteile an der VIPnet von 61 Prozent auf 66 Prozent durch Erwerb der Anteile von der Versicherungsgesellschaft Croatia Osiguranje erfolgt.

"Erfolgreichstes Mobilfunk-Start-Up"

"Wir haben mit VIPnet das erfolgreichste Mobilfunk-Start-Up Europas errichtet. An diesem Erfolg wollen wir intensiv weiterarbeiten und diesen kontinuierlich verbessern. Mit der Aufstockung unseres Anteiles gewinnt VIPnet eine noch wichtigere Stellung innerhalb unserer Gruppe und trägt bereits einen beträchtlichen Teil zum Unternehmensergebnis von mobilkom austria bei", erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria, die Entscheidung.

911.000 Kunden

Der kroatische Full Communications Provider VIPnet, der sowohl als Mobilfunkbetreiber als auch als Internet Service Provider agiert, erfüllte auch im dritten Jahr seines Bestehens die hohen Erwartungen. VIPnet schloss im Vergleich zum Vorjahr das erste Quartal 2002 mit einem 48,5-prozentigen Umsatzplus auf 58,8 Mio. EUR ab. Ihr Anteil am Gesamtumsatz der mobilkom austria Gruppe betrug 13 Prozent. Per Ende März 2002 konnte VIPnet 911.000 Kunden verzeichnen.

Kroatien auf Platz 4 der Länder Zentraleuropas

Kroatien verzeichnet mit Ende 1. Quartals eine Penetrationsrate von 42,3 Prozent und ist damit unter den Ländern Zentral- und Osteuropas auf Platz 4, was die Durchdringung der Bevölkerung mit mobiler Kommunikation betrifft. Die Plätze 1 bis 3 werden von der Tschechischen Republik, von Slowenien und Ungarn belegt. Für Jahresende rechnen Experten mit einer 50-prozentigen Penetrationsrate in Kroatien.(pte)

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