Gegen die Änderung der Fristenregelung

9. Juni 2002, 20:33
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Nachdem sich seit mehr als einem Jahr die Hinweise mehren, dass die Regierung plant, die Fristenregelung in Österreich zu erschweren, haben die SPÖ-Frauen ihre Forderungen erneut formuliert und eine Unterschriften-Aktion gegen die Änderung der Fristenlösung gestartet:

Dagegen will die SPÖ auftreten, denn ...

  • Frauen werden durch Verschlechterungen bei der Fristenregelung kriminalisiert.

  • Schwangerschaftsabbrüche werden nicht weniger.

  • Frauen werden gezwungen, ins Ausland zu fahren.

  • Die Fristenregelung ist für viele Frauen in den Bundesländern noch nicht gelebtes Recht. In Kärnten, Tirol und Salzburg sind Schwangerschaftsabbrüche in öffentlichen Krankenanstalten nicht möglich.

  • Das Selbstbestimmungsrecht der Frau soll beschnitten werden.

  • Die Regierungsparteien überlegen in Zukunft die Einwilligung des Partners einholen zu lassen.

    Die SPÖ fordert

  • Hände weg von der Fristenlösung!

  • Schwangerschaftsabbruch muss in ganz Österreich möglich sein!

  • Mifegyne als eine Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch muss auch von niedergelassenen ÄrztInnen verabreicht werden können.

  • Gratis Verhütungsmittel (Pille auf "Krankenschein")

  • Vermehrte Aufklärung in den Schulen

    (red)

  • SPÖ

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