Bilder über Pakistan

12. Juni 2002, 10:30
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toni scholz/westlicht
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Die österreichische Fotografin Christine de Grancy, die mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichnet wurde, dokumentiert seit den 70er Jahren mit ihrer Leica Welten und Menschen, die unseren farbsatten Augen Gegenwelten offenbaren. Sie liefert Bilder ihrer Reisen in ferne, unwirtliche und unruhige Länder, vollgestellt mit Menschen, die in anderer Geschwindigkeit, unter anderen Befindlichkeiten leben. Diese will uns de Grancy näherbringen, dafür lebt und arbeitet sie. Reisen zur Befreiungsbewegung Polisario beispielsweise, eine Arbeit, noch getragen von der damals herrschenden Postachtundsechziger - Revolutions-Romantik. Danach etliche Erkundungen im islamischen Raum, Richtigstellungen oft, Klischees verneinend - und heute notwendiger denn je. Reisen nach Russland, inmitten der Peristrojka, ein Land im Umbruch, bis hin zum Zerfall des Kommunismus und den Wehen seiner Nachkommenschaft. Spannender Wandel, der den Menschen oft Unerträgliches abverlangte. De Grancys Bilder machen das Politische privat, das Private politisch.


-- zum Interview mit Christine de Grancy

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