Auch in Bayern entspannt sich die Lage allmählich

8. Juni 2002, 15:10
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Vermutlich vier Todesopfer durch Unwetter

Frankfurt/Main - Nach den katastrophalen Unwettern, die im bayerischen Schwaben vermutlich vier Todesopfer forderten, hat sich die Lage in den betroffenen Gebieten am Samstag allmählich entspannt. Eine 27-jährige Frau, die in Eppishausen von den Wassermassen des Bachs Hasel mitgerissen wurde, war am Samstag aber noch nicht gefunden.

Die Situation in Schwaben habe sich in der Nacht auf Samstag stabilisiert, berichtete das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft. Der Pegel in den Oberläufen von Flüssen und Bächen sei stark zurückgegangen, an den Unterläufen stiegen die Stände zum Teil noch leicht an, hieß es.

Das Wasserwirtschaftsamt erklärte, in der Oberpfalz, dem Bayerischen Wald und Oberfranken sowie im Raum Traunstein in Oberbayern seien die Wasserstände gestiegen, da aber auch hier die Regenfälle aufgehört hätten, sei nicht mit ausgedehnten Überschwemmungen zu rechnen. Auf Grund der Wettervorhersagen könne man eine allmähliche Beruhigung der Hochwassersituation erwarten. (APA/AP)

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