Hacker "retten" Norwegens Geschichte

8. Juni 2002, 11:37
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Passwort gesucht – bereits über 100 Einsendungen, als Belohnung winkt Kurzurlaub

Vor einigen Tagen musst ein norwegisches Museum über Inserate und Radioaufrufe dringend Hacker suchen lassen. Erfahrene Computer-Cracks sollten helfen, in einem Rechner eines norwegischen Museums, auf dem wichtige geschichtliche Daten liegen, einzudringen. Der Systemadministrator, der als Einziger das Passwort kannte, war nämlich kürzlich verstorben und nahm sein Passwort mit ins Grab.(Der Webstandard berichtete).

Belohnung für Hacker

Das Ivar Aasen Museum bot auf der Website als Preis für den richtigen Hack sogar einen Kurzurlaub während des "Norwegian Festival of Literature and Music", inklusive Flug und Hotel, an.

Über 100 Zusendungen

Mittlerweile bekam das Museum schon über 100 Zusendungen mit möglichen Passwörtern, erzählt Kirsti Langstøyl, Biblothekar des Ivar Aasen Centers. Ihm zu folge dürfte das Passwort "ladepujd", oder aber auch "maiendaiog" oder "vmaarett" lauten. Nun arbeitet der hausinterne Computerexperte an dem Fall, am Montag wird sich herausstellen, ob es sich um das richtige Passwort handelt. Dann wird auch der Gewinner des unfreiwilligen Hackercontests bekannt gegeben.

Glück oder IT-Wissen ?

Unklar bleibt bis dato, wie die möglichen Passwörter herausgefunden wurden. Entweder konnten die relevanten Dateien entschlüsselt werden oder es bestand eine Sicherheitslücke im Computersystem. Schließlich bleibt noch eine Möglichkeit – die Helfer haben einfach geraten.

Letzte Chance

Doch selbsternannte Hacker können sich immer noch nützlich machen, die nötigen Dateien, um da Passwort herauszufinden, können hier heruntergeladen werden, die möglichen Passwörter sollten an diese Adresse gesendet werden: password@aasentunet.no

Die Ivar Aasen Sammlung umfasst über 14 000 Bücher, Zeitschriften und Sonderdrucke zu verschiedenen Themen, hauptsächlich Sprachwissenschaften, Geschichte und Literatur. (red)

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