Mehrheit der ÖsterreicherInnen gegen Abschaffung der Matura

8. Juni 2002, 10:50
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Nur fünf Prozent für FP-Schweitzer-Vorstoß

Wien - Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen ist gegen eine Abschaffung der Matura. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts market im Auftrag des Nachrichtenmagazins "profil". Demnach befürworten nur fünf Prozent der Befragten eine Abschaffung der Matura, wie sie FPÖ-Generalsekretär Karl Schweitzer vorgeschlagen hat. 48 Prozent der Befragten sprachen sich gegen jede Änderung der Reifeprüfung aus.

Immerhin können sich aber 34 Prozent der ÖsterreicherInnen mit einer Reform der Matura anfreunden, wie sie auch von der SPÖ und den Grünen gefordert wird. Nur vier Prozent der Befragten wollen eine strengere Reifeprüfungen als derzeit.

Am deutlichsten ist die Haltung, die Matura unverändert zu lassen, bei Befragten mit höherer Bildung: 53 Prozent der ÖsterreicherInnen mit Matura oder Universitätsabschluss wollen die Reifeprüfung auf keinen Fall verändern. (APA)

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