Neuausrichtung bei RMB Austria

7. Juni 2002, 13:09
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Management Buy Out und Namensänderung

Veränderungen innerhalb des europäischen Vermarktungsunternehmen RMB International zeichneten sich schon gegen Ende des vergangenen Jahres ab. RMB Deutschland ging bereits mit Jahreswechsel an die alten Eigentümer zurück und war von diesem Zeitpunkt an nicht mehr Teil des RMB Networks – hatte also mit RMB AUSTRIA nicht mehr gemeinsam als den Namen. Die Firmen CineCom und Wegra wurden nicht hineinfusioniert und werden am deutschen Markt auch weiterhin existieren.

Änderungen bei Besitzverältnissen

In weiterer Folge veränderten sich auch die Besitzverhältnisse im gesamten europäischen Netzwerk von RMB International. Carlton Communications Plc und Thomson multimedia übernahmen im Mai die Kino-Werbeinteressen von RMB International. Die Kino-Vermarktung wird von einem gemeinsamen Joint Venture Unternehmen getragen und die Länder Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und 9 weitere europäische Staaten umfassen.

Management Buy Out

Österreich wird nicht unter diesen Ländern sein – hier geht man den Weg eines Management Buy Outs mit einem privaten Investor. Der Grund: Österreich – am Umsatz gemessen viertgrößtes Land des Networks – habe immer mehr in das Network investiert hat als es im Gegenzug davon profitieren konnte, heißt es in einer Aussendung.

Michael Kindermann, Geschäftsführer und in Hinkunft Teilhaber am Unternehmen dazu "Wir haben in den letzten Monaten feststellen müssen, dass durch die Konzernsituation lediglich der Verwaltungsaufwand gestiegen ist und die versprochenen Verbesserungen in der Performance deutlich unter unseren Erwartungen lagen."

Namensänderung

Mit dieser Neuausrichtung wird mit größter Wahrscheinlichkeit auch eine Namensänderung verbunden sein – eine Rückbenennung auf CineCom & Media scheint realistisch, da diese Marke auch in der Vergangenheit sehr erfolgreich am Markt tätig war. (red)

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