KPNQwest Austria wird fortgeführt

7. Juni 2002, 12:28
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Fokus auf österreichischer Lösung - Sowohl Übernahme als auch MBO denkbar - Masseverwalter: Insolvenz nicht hausgemacht

Fortgeführt werden soll das operative Geschäft der insolventen Wiener Tochtergesellschaften des in die Pleite geschlitterten niederländischen Telekomkonzerns KPNQwest. Die Ursache für die Insolvenz der KPNQwest Austria liege im Zusammenbruch der internationalen Gruppe und sei nicht hausgemacht, so KPNQwest Austria-Masseverwater Christof Stapf.

Möglichkeiten

Nach Angaben von Stapf und KPNQwest Assets Austria-Masseverwalter Norbert Abel stehen sowohl eine Übernahme durch einen heimischen Interessenten als auch eine Lösung durch ein Management-Buyout (MBO) zur Diskussion. Jedenfalls liegt der Fokus laut Stapf auf einer österreichischen Lösung.

Weg

Wie der Webstandard berichtet hat, sind die heimischen KPNQwest-Töchter am Donnerstag mit Passiva von 36 Millionen Euro in Konkurs gegangen. 21 Millionen Euro Passiva entfallen davon auf die KPNQwest Austria GmbH, 15 Millionen Euro auf die KPNQwest Asset Austria GmbH. Dem stehen in der KPNQwest Austria 10 Millionen Euro inländische Aktiva gegenüber, eine Bewertung der Aktiva in der KPNQwest Asset Austria ist laut KSV vorerst nicht möglich. (APA)

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