Behandlungsanätze für hyperaktive Kinder

7. Juni 2002, 12:09
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Bereits sechs Prozent aller Kinder leiden an Aufmerksamkeitsdefiziten

Wien - Sechs Prozent aller österreichischen Kinder und Jugendliche leiden an Hyperaktivität. "Es gibt Lücken im staatlichen Betreuungssystem. Wir wollen psychosoziale Fehlentwicklungen von Jugendlichen abfangen", erklärte Stefan Geyerhofer, stellvertretender Obmann des Vereins "Psychosozialer Arbeitskreis" (PSAK) bei einem Pressegespräch aus Anlass einer Benefizveranstaltung in Wien-Favoriten. "Es geht um Kinder, die schon im Kindergarten nicht zu Geburtstagsfesten eingeladen werden und die schon aus der Volksschule fliegen", beschrieb Geyerhofer seine Schützlinge.

Wenig Behandlungsansätze für Hyperaktivität PSAK versucht, möglichst schnell und unbürokratisch zu helfen. "Ein Großteil der Gelder werden für Ergo- und Physiotherapie für Kinder aus sozial schwachen Familien verwendet", erklärte der stellvertretende "PSAK"-Obmann. Über die Verwendung entscheidet ein Vorstand aus Fachleuten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Hyperaktivität. Dieses Phänomen wird in Österreich laut Geyerhofer nicht als Behinderung anerkannt. (APA)

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