Österreich im Nitrofenfieber

7. Juni 2002, 13:30
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Bisher sind alle Proben negativ - Vermutlich sind keine nitrofenhältigen Lebensmittel in den österreichischen Handel gelangt

Wien - Österreich im Testfieber - Bisher laufen die Proben auf Entwarnung - Alle bisherigen Untersuchungen von Geflügelfleisch und daraus hergestellten Produkten sowie von Futtermitteln, die in den Labors der Agentur für Ernährungssicherheit in Wien und Innsbruck untersucht wurden, sind frei von Nitrofen-Rückständen. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Auch die Kontrolle von Babynahrung habe ein negatives Ergebnis gebracht.

Nicht in den Handel gelangt

Untersucht wurden 28 Lebensmittelproben aus Bio- und konventioneller Produktion jeweils deutscher und österreichischer sowie 34 Futtermittelproben verschiedenster Herkunft. Mit höchster Prioriät wurde in den Labors auch Babynahrung untersucht - auch diese Proben sind frei von Nitrofen. "Somit ist nach heutigem Wissenstand davon auszugehen, dass in Österreich keine nitrofenhältigen Lebensmittel auf den Markt gelangt sind", hieß es in einer Aussendung der Ernährungsagentur.

Kontrollen rund um die Uhr

"Wir haben seit Bekanntwerden der deutschen Anlassfälle rund um die Uhr Untersuchungen durchgeführt und es scheint so zu sein, dass der Vorfall in Norddeutschland zu keiner Kontamination von Lebensmitteln am österreichischen Markt geführt hat", erklärte die beiden Geschäftsführer der Agentur, Walter Schuller und Bernhard Url. Lebensmittel- und Futtermittelproben würden weiterhin auf einem "erhöhtem Kontrollniveau" untersucht. (APA)

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