Deutsche Telekom wird Schulden nicht los

7. Juni 2002, 09:32
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Finanzvorstand Eick: Schuldenberg wird im 2. Quartal nicht verkleinern

Hamburg - Die Deutsche Telekom kann ihren Schuldenberg im zweiten Quartal 2002 nicht verkleinern. "Es wird keinen signifikanten Fortschritt beim Schuldenabbau geben", zitiert die "Financial Times Deutschland" den Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick in ihrer Freitagausgabe. "Wir zahlen in diesem Quartal die Dividende von 1,6 Mrd EUR". Eick bezeichnete es als "spannend", ob es dem Konzern gelingen werde, diese Summe auszugleichen. Mit Zukäufen und Investitionen in den Mobilfunk hat die Telekom bis Ende März einen Schuldenberg von 67,2 Mrd EUR angehäuft, wird erläutert. Der Konzern plane, seine Verbindlichkeiten durch Verkäufe sowie striktes Sparen bis Ende 2003 auf 50 Mrd EUR zu reduzieren.

Eick bezifferte den Schuldenstand Ende April auf 66,4 Mrd EUR: "Wir sind optimistisch, unser Ziel zu erreichen. Wir sind auf gutem Weg." Zum Kurs der Telekom-Aktie sagte Eick: "Ich denke, dass wir unterbewertet sind. Es herrscht ein Käuferstreik, das Marktumfeld ist unfruchtbar." Der Finanzvorstand gab einen düsteren Kursausblick: "Es wird schwierig, den Turnaround zu schaffen. Es geht zu vielen in der Branche zu schlecht."(APA/vwd)

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