Fiat knüpft Händlernetz in Wien neu

6. Juni 2002, 20:56
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Die Krise des italienischen Autobauers wirkt sich auch auf die österreichischen Händler der Konzernmarken - Fiat, Alfa-Romeo und Lancia - aus

Turin/Wien - Die schwere Krise des italienischen Autobauers Fiat wirkt sich auch auf die österreichischen Händler der Konzernmarken - Fiat, Alfa-Romeo, Lancia - aus: So wird die Verkaufverantwortung im Großraum Wien - mit insgesamt 20.000 abgesetzten Neuwagen der wichtigste Markt in Österreich - neu aufgeteilt. Bisher hatte der Autohandelskonzern Denzel die Exklusivität. Vom Südteil Wiens und den angrenzenden niederösterreichischen Bezirken muss sich Denzel auf Drängen von Fiat trennen.

Die Verkaufsresultate seien nicht befriedigend gewesen, bestätigt Stephan Winkelmann, Geschäftsführer von Fiat Austria. Man suche nun einen neuen Händlerpartner für den Süden Wiens, derzeit verhandle man mit drei potenziellen Partnern, sie kämen alle aus dem heimischen Autohandel, Namen will er keine nennen. Deadline Winkelmanns für die Händlersuche: "So bald wie möglich."

Insgesamt werde sich an der Outletzahl der heimischen Fiat-Konzernmarken-Händler (rund 60) nichts ändern, es könnte aber sein, dass sich die Zahl der Eigentümer weiter verringert, sprich: dass Fiat darauf drängt, dass Betriebe und Verkaufsgebiete zusammengelegt werden. (szem, DER STANDARD Print-Ausgabe 6.7.2002)

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