Unwetter in Norditalien: Friaul rief Notstand aus

6. Juni 2002, 19:09
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Mehrere Straßen blockiert - Autofahrer mussten in der Provinz Pordenone von der Feuerwehr gerettet werden

Udine - Unwetter haben in Norditalien schwere Schäden angerichtet. Heftige Regenfälle lösten Erdrutsche und Verkehrsbehinderungen aus, berichteten italienische Medien am Donnerstag. Am stärksten betroffen ist der Friaul. Die regionalen Behörden haben dort den Notstand ausgerufen. Nach Erdrutschen sind mehrere Straßen blockiert, der Sturm warf Autos um und deckte Gebäude ab. Fünf Autofahrer, die wegen des Unwetters in Schwierigkeiten geraten waren, mussten in der Provinz Pordenone von der Feuerwehr gerettet werden.

Notstand auch im Aostatal

Notstand wurde auch im Aostatal an der Grenze zu Frankreich ausgerufen. In dieser Gegend war es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Erdrutschkatastrophen gekommen. Meteorologen meinen, dass die Schlechtwetterlage noch einige Tage anhalten könnte. Regenfälle, die mit Unterbrechungen fast eine Woche andauern, haben in weiten Teilen der Lombardei zu Überschwemmungen geführt. (APA)

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