"Hoffnung auf eine weitere gemeinsame Zukunft"

7. Juni 2002, 10:00
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KPNQwest Austria Geschäfstführer Schiller in einem Mail zur derzeitigen Lage

KPNQwest Austria Geschäfstführer Schiller stellt in einem Mail die derzeitigen Lage klar:

Sehr geehrter Kunde, lieber Geschäftspartner!

Unsere Muttergesellschaft KPNQwest N.V. mit Sitz in Hoofddorp, NL, hat vergangenen Freitag auch für uns in dieser Kurzfristigkeit völlig unerwartet und überraschend Konkursantrag gestellt. Wir arbeiten seit diesem Zeitpunkt unermüdlich an einem Fortführungsszenario für die KPNQwest Austria GmbH. Leider sind die Verflechtungen mit der Muttergesellschaft sowohl finanztechnisch als auch prozesstechnisch so stark, dass wir heute die Entscheidung treffen mussten, auch über das Vermögen der österreichischen Gesellschaft ein Konkursverfahren einzuleiten. Es wird in den nächsten Tagen vom Handelsgericht Wien ein Masseverwalter bestellt, der dann kurzfristig nach Prüfung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens die Entscheidung treffen wird, ob der operative Betrieb fortgeführt wird. Nach heutiger Sachlage und insbesondere in Kenntnis des bestehenden Interesses von Finanzinvestoren und internationalen Telekommunikationsunternehmen ist eine Weiterführung in hohem Maße wahrscheinlich. Wie bereits an Sie kommuniziert ist jedenfalls die Weiterführung unserer Dienste aus technischer Sicht gewährleistet und ist jedenfalls die Fortführung beabsichtigt.

Wir dürfen Ihnen versichern, dass alle unsere Bemühungen dieser Tage darauf ausgerichtet sind, dieses Unternehmen als Organisation in welcher Form und unter welchem Namen auch immer fortzuführen und Sie weiter mit den Diensten zu versorgen, die Sie in der Vergangenheit von uns erhalten und geschätzt haben.

In diesem Sinne danke ich im Namen des gesamten Teams für Ihre Treue und verbleibe mit der Hoffnung auf eine weitere gemeinsame Zukunft.

Dipl.Ing. Franz Schiller Geschäftsführer
KPNQWest Austria GmbH

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