Ugandische Regierungsarmee tötet 66 Rebellen

6. Juni 2002, 12:19
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Guerillalager im Südsudan ausgehoben

Kampala - Ugandische Regierungssoldaten haben nach eigenen Angaben bei Kämpfen im Südsudan 66 Rebellen getötet. Wie ein Armeesprecher am Donnerstag in der Hauptstadt Kampala bestätigte, hätten die Soldaten am Vortag ein Lager der Guerillagruppe "Widerstandsarmee des Herrn" (LRA) rund 50 Kilometer jenseits der ugandischen Grenze ausgehoben. In dem Ort Owiny-Kibul hätten sich insgesamt rund 150 LRA-Kämpfer verschanzt, sagte Armeesprecher Shaban Bantariza.

Die LRA bekämpft vom Norden Ugandas und Südsudan aus seit Jahren die ugandische Regierung von Präsident Yoweri Museveni. Nach einer Großoffensive der Armee im März hatten sich die Guerillas in südsudanesische Dörfer der Gebirge Acholi, Imatong und Agoro zurückgezogen. (APA/dpa)

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