Vernetzte graue Zellen bauen einen Forscherring

5. Juni 2002, 19:55
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Forschung Austria - Pool von tausend hoch qualifizierten Experten

Dass das Ganze mehr als die Summe aller Einzelteile ergibt, wissen Österreichs Forscher längst und haben sich somit vernetzt: Forschung Austria ist ein Verbund zwischen mehreren hochkarätigen Forschungseinrichtungen wie Seibersdorf, Joanneum und Arsenal. Denn der Bedarf an Institutionen, die den gesellschaftlichen Nutzen technischer Entwicklungen verstärkt hinterfragen und einfordern, sei aktueller denn je. Sie würden gewährleisten, dass Entwicklungen letztlich zum Wohle aller passieren, meint man bei Forschung Austria. Da aber die Grenze zwischen Wissenschaft und Technik immer mehr verschwimmt, sei Transparenz für die Öffentlichkeit gefragt. Unwissenheit könne nämlich eine ablehnende Haltung nach sich ziehen.

Interesse besteht, geweckt wird es durch Workshops, Symposien und dergleichen.

Wissen weitergeben

Der Verein gibt deshalb auch ein Magazin für Forschung und technologische Entwicklung heraus, baut die Medienkontakte aus und bietet seine Wissensdienste an. Er verfügt über Knowledge-Manager, die den Stand der Wissensanwendung kennen und darüber hinaus auch vermitteln können. So liefert der Verein kompetente Information, die neues Vertrauen schafft. Damit werden zukunftsfähige Verbindungen erst ermöglicht.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten von Forschung Austria steht aber der Wissenstransfer innerhalb der Scientific Community durch Veranstaltungen. Aber auch Möglichkeiten zur Intensivierung der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft sollen neue Lösungsansätze bringen. Oder Veranstaltungen, die einen neuen Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit ermöglichen, etwa die ScienceWeek@Austria 2002, die von 7. bis 16. Juni 2002 stattfindet.

Science und Alpbach

Auch die Alpbacher Technologiegespräche 2002 vom 22. bis 24. August 2002 fallen in den Verantwortungsbereich dieser Kooperation. Das Leistungsspektrum des Vereins ist durch seine Partner breit gefächert und von höchster Qualität. Es reicht von anwendungsorientierter Forschung und technologischer Entwicklung über das Mess-und Prüfwesen bis zu Beratung und Ausbildung. (kredo/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6. 6. 2002)

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