T-Online steigt in österreichisches Breitbandinternet ein

5. Juni 2002, 13:50
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Kurt Ostbahn macht die Werbung - keine Grundgebühr in den ersten sechs Monaten

Ziel: Platz zwei oder drei unter Österreichs Breitbandanbietern

Die Internet Tochter der Deutschen Telekom, T-Online, steigt in Österreich ins Geschäft mit dem Breitbandinternet ein. Bis Jahresende will das Unternehmen von null auf Platz zwei oder drei unter den österreichischen ADSL-Anbietern. Angepeilt werde ein Marktanteil von rund 20 Prozent, erklärte T-Online.at -Chefin Alexandra Reich. Locken will man die Kunden mit neuen Angeboten unter dem Namen T-Online DSL. In den ersten sechs Monaten wird den Kunden dabei die Grundgebühr erlassen.

Kurt Ostbahn macht die Werbung

Außerdem wirbt ab sofort auch Willi Resetarits alias Kurt Ostbahn für T-Online. Seinen Werbevertrag mit A-Online, der Internettochter der Telekom Austria (TA), hatte Resetarits bereits am 31. Juni 2001 gekündigt. "Ich bin umgezogen innerhalb vom Internetz", sagte Resetarits . Seine Kooperation mit T-Online umfasst auch eine Partnerschaft mit dem Wiener Integrationshaus.

Budget kleiner als bei T-Mobile

Geplant sind Werbeeinschaltungen in Print, Funk und möglicherweise auch im TV. Wie viel T-Online in die Werbekampagne investieren wird, wollte Reich nicht verraten. Auf jeden Fall sei das Budget wesentlich kleiner als jenes der österreichischen Schwester T-Mobile, die in den im April vollzogenen Markenwechsel heuer rund 20 Millionen Euro investiert.

Zusammenarbeit

Vom Markenwechsel bei der Mobilfunkschwester will aber auch T-Online profitieren. Jetzt, wo die beiden untern einem "Dach der T-Marke" stünden, werde es spezielle Internetangebote für T-Mobile-Kunden geben. Zusammenarbeiten werden T-Mobile und T-Online auch im Portalbereich.

"Monetarisierung des Internets"

Die Internetseite von T-Online soll unterdessen weiter ausgebaut werden. Geplant ist noch in diesem Jahr die Einführung von kostenpflichtigen Mehrwertdiensten. Wörtlich spricht Reich von einer "Monetarisierung des Internets". Exklusive und individuelle Services - etwa Spiele - würden kostenpflichtig, so die T-Online.at-Chefin.(apa)

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