Kurt Ostbahn wirbt für T-Online

6. Juni 2002, 09:53
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Werbevertrag mit TA- Internettochter A-Online gekündigt: "Ich bin umgezogen innerhalb vom Internetz"

Die Internet Tochter der Deutschen Telekom, T-Online, steigt in Österreich ins Geschäft mit dem Breitbandinternet ein. Bis Jahresende will das Unternehmen von null auf Platz zwei oder drei unter den österreichischen ADSL-Anbietern. Angepeilt werde ein Marktanteil von rund 20 Prozent, erklärte T-Online.at-Chefin Alexandra Reich am Mittwoch vor Journalisten. Locken will man die Kunden mit neuen Angeboten unter dem Namen T-Online DSL. In den ersten sechs Monaten wird den Kunden dabei die Grundgebühr erlassen.

Werbevertrag mit T-Online

Willi Resetarits alias Kurt Ostbahn wirbt ab sofort für T-Online. Seinen Werbevertrag mit A-Online, der Internettochter der Telekom Austria (TA), hatte Resetarits bereits am 31. Juni 2001 gekündigt. "Ich bin umgezogen innerhalb vom Internetz", sagte Resetarits am Mittwoch.

Seine Kooperation mit T-Online umfasst auch eine Partnerschaft mit dem Wiener Integrationshaus. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) wählte Kurt Osbahn wurde vor kurzem zum Kommunikator des Jahres 2001 (siehe dazu: "Ostbahn-Kurti" ist "Kommunikator des Jahres").

Kleineres Budget

Geplant sind Werbeeinschaltungen in Print, Funk und möglicherweise auch im TV. Wie viel T-Online in die Werbekampagne investieren wird, wollte Reich nicht verraten. Auf jeden Fall sei das Budget wesentlich kleiner als jenes der österreichischen Schwester T-Mobile (vormals: max.mobil), die in den im April vollzogenen Markenwechsel heuer rund 20 Mill. Euro investiert.

Zusammenarbeit zwischen T-Mobile und T-Online

Vom Markenwechsel bei der Mobilfunkschwester will aber auch T-Online profitieren. Jetzt, wo die beiden untern einem "Dach der T-Marke" stünden, werde es spezielle Internetangebote für T-Mobile-Kunden geben. Zusammenarbeiten werden T-Mobile und T-Online auch im Portalbereich.

Die Internetseite von T-Online soll unterdessen weiter ausgebaut werden. Geplant ist noch in diesem Jahr die Einführung von kostenpflichtigen Mehrwertdiensten. Wörtlich spricht Reich von einer "Monetarisierung des Internets". Exklusive und individuelle Services - etwa Spiele - würden kostenpflichtig, so die T-Online.at-Chefin.

T-Online ist seit Herbst 1999 in Österreich aktiv und hat mittlerweile 50 Mitarbeiter. Im Schmalbandinternet hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mittlerweile rund 200.000 Kunden. (APA)

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