Manner lässt sich die Farbe Rosa schützen

5. Juni 2002, 12:10
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... und ist für einen gestressen Arnold Schwarzenegger in "Terminator III" verantwortlich

Manner gelang es, die Farbe Rosa an sich und in jeder beliebigen Anordnung und Form für Österreich schützen zu lassen.

Assoziation Unternehmen und Farbe

Farben sind grundsätzlich nur in der konkreten Erscheinungsform ihrer graphischen Anordnung und der Kombination mit anderen Element als Marke schützbar. Ausnahmsweise kann eine Farbe als "abstrakte" Farbmarke geschützt werden, wenn das betreffende Unternehmen eine einzigartige Stellung hat und für die betreffende Farbe eine überragende Verkehrsgeltung nachweisen kann, was bedeutet, dass ein Großteil der Bevölkerung beim Anblick der Farbe spontan die Firma assoziiert. Und genau mit dieser Begründung hat sich Manner jetzt die Farbe Rosa schützen lassen.

Marketingleiter und Miteigentümer Prokurist Otto Wilhelm Riedl: "Die Farbe rosa ist ein überaus wichtiges Merkmal der Mannerschnitten, ebenso wie der Stephansdom. Die Farbe an sich reicht aus um Assoziationen zur Marke zu wecken. Weil die Farbe rosa viel zur Identität des Unternehmens beiträgt, war es uns so wichtig, die Farbe exklusiv für Manner schützen zu lassen." Manner ist übrigens auch das einzige Unternehmen, welches den Stephansdom seit 1890 als eingetragene Schutzmarke auf der Verpackung abbilden darf.

Product Placement in "Terminator III"

In Schwarzenegger's neuem Film "Terminator III" nimmt er "viel Stress" in Kauf um Manner Schnitten zu bekommen. Der Terminator betritt den Seven Eleven Store, nimmt sich aus dem Regal ein Stück Speck und eine Packung Manner Schnitten und will ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen. Der Kassierer ruft ihm empört und aufgeregt nach, aber der Terminator verlässt unberührt ohne sich auch nur umzublicken das Geschäft mit seinen Manner Schnitten in der Hand. Product Placement in amerikanischen Spielfilmen und Serien ist Teil der Manner-Marketing-Strategie. (red)

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