JoWooD finanziert Ravensburger-Deal mit Kapitalerhöhung

5. Juni 2002, 11:50
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Junge Aktien zum Kauf, auch march.fifteen steigt aus, Streubesitz nimmt stark zu

Der an der Wiener Börse notierte steirische Computerspiele-Produzent JoWooD (Rottenmann) holt sich jetzt frisches Kapital von der Börse. Damit soll der Eintritt in den wachsenden Konsolenmarkt beschleunigt werden, der größere Teil des Emissionserlöses wird zur Finanzierung des Mitte Mai vereinbarten Erwerbs der Spiele-Softwareproduktion von Ravensburger verwendet.

Unter den Top Five

Mit der 7 Mill. Euro teuren Übername der Spieleentwicklungen der Ravensburger Interactive wird JoWooD nach eigenen Angaben zum führenden Anbieter von Unterhaltungssoftware im deutschsprachigen Raum und einer der fünf größten Computerspiele-Hersteller Europas.

Bis zu 2,400.000 junge Aktien

Wie JoWooD am Mittwoch in einer Pressekonferenz mitteilte, werden bis zu 2,400.000 junge Aktien und 305.016 alte Aktien aus dem planmäßigen Exit des Early Stage Investors march.fifteen bis 19. Juni zum Bezug bzw. zum Kauf angeboten.

Diese Kapitalerhöhung beschleunige nach Unternehmensangaben den Aufstieg von JoWooD in die "europäische Oberliga", der Aktie selbst bringe sie durch Erhöhung des Streubesitzes auf rund 60 Prozent.

Am 19. Juni wird Preis veröffentlicht

Für das Bezugsangebot wurde eine Bandbreite zwischen dem derzeitigen Kurs (8,40 Euro) und 10 Euro je Aktie festgelegt. Bezugs- und Angebotspreis werden ident sein. Da das Angebotsvolumen wesentlich größer sei als der derzeitige Streubesitz und zudem die Liquidität der Aktie bisher sehr gering war, werde die Preisfestsetzung für das Angebot vom Ergebnis des Bookbuilding abhängen. Der Bezugs- bzw. Angebotspreis wird am 19. Juni veröffentlicht.(APA)

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