Fabasoft verbessert Ergebnis

5. Juni 2002, 13:25
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Umsatz gesunken - Bisher bestes Vierteljahr des oberösterreichischen Softwarehauses

Wien/Linz - Das am Neuen Markt der Frankfurter Börse notierte Softwarehaus Fabasoft mit Sitz in Linz-Puchenau (Oberösterreich) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 (per 31. März) zwar das - weiter negative - EBIT um 59 Prozent auf -1,1 Mill. Euro verbessern, musste jedoch bei den Umsatzerlösen einen Rückgang auf 8,7 (9,0) Mill. Euro hinnehmen, wie das Unternehmen in einer Ad-hoc-Aussendung bekannt gab.

Die Betriebsleistung habe unverändert 9,4 Mill. Euro betragen, die Eigenkapitalquote 80 Prozent. Der Endbestand der liquiden Mittel sei um 18 Prozent auf 11,1 Mill. Euro gestiegen, der Cash-Flow aus der Betriebstätigkeit sogar um 161 Prozent auf 2 Mill. Euro.

Umsätze und Betriebsleistung gleichbleibend

Umsätze und Betriebsleistung habe man trotz der aus strategischen Gründen durchgeführten Konzentration der Geschäftsaktivitäten auf den Bereich Electronic Government nahezu auf Niveau des Jahres davor halten können.

Im Ergebnis ist nach Unternehmensangaben enthalten, dass die Fabasoft AG auf Grund der Entwicklungen um das vorläufige Insolvenzverfahren der Prodacta AG und ihrer 100-Prozent-Tochter Prodacta Systemhaus GmbH vom 2. August 2001 entschieden habe, eine Wertberichtigung von 100 Prozent der ausstehenden Nettoforderungen in Höhe von 0,851 Mill. Euro einzustellen.

Im 4. Quartal (1.1. bis 31.3.2002) erreichte Fabasoft eigenen Angaben zufolge mit zirka 3,4 (2,3) Mill. Euro Umsatz und rund 1 Mill. EBIT (Vorjahrsquartal -0,4 Mill. Euro) das beste Quartal seiner Unternehmensgeschichte.(APA)

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