Dörfer in Syrien nach Dammbruch überschwemmt

5. Juni 2002, 11:09
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Flutwelle blieb aus

Ankara - Nach einem Dammbruch im Norden Syriens sind mehrere Dörfer überschwemmt worden und mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die anderen Bewohner wurden nach Angaben eines syrischen Regierungsvertreters in nahe gelegenen Bergen in Sicherheit gebracht. Die zunächst auch im Nachbarland Türkei befürchtete Flutwelle blieb hingegen aus. "Zum Glück ist das Befürchtete nicht eingetreten", sagte am Mittwoch der türkische Provinzgouverneur Zeki Sanal.

Der Staudamm in der Nähe der Stadt Hamah rund 350 Kilometer nördlich von Damaskus war am Dienstagnachmittag nach einer Explosion teilweise eingestürzt. Da der Fluss in der südtürkischen Provinz Hatay ins Mittelmeer mündet, wurden auch die türkischen Behörden vorsorglich unterrichtet, berichtete die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Ursache der Explosion an dem in der nordsyrischen Provinz Aleppo gelegenen Staudamm war zunächst unklar. (APA)

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