Peru: Vier Tiroler Bergsteiger von Lawine getötet

4. Juni 2002, 18:59
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Elf weitere leicht verletzt geborgen

Wien - Vier Tiroler Alpinisten sind am Montag bei einem Lawinenabgang in den peruanischen Anden ums Leben gekommen. Zehn weitere Österreicher und ein Deutscher erlitten leichte Verletzungen, sie konnten nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Laut der Botschaft in Lima soll die Gruppe aus der Tiroler Gemeinde Hopfgarten stammen.

In eine Schlucht gerissen

Das Unglück hat sich in einer Höhe von rund 5.400 Metern am Huascaran ereignet. Der mit 6.768 Metern höchsten Berg Perus liegt etwa 590 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima. Laut der Botschaftsrätin Ilse Langmann soll die Lawine vier Alpinisten in eine Schlucht gerissen haben. Ihre Bergkameraden blieben weitgehend unverletzt.

In einem zehnstündigen Abstieg sei es einem Bergsteiger gelungen, Hilfe zu alarmieren, hieß es. Das Peruanische Fernsehen brachte Montag gegen 23.00 Uhr erste Bildberichte, so Langmann. Die Überlebenden konnten am Dienstag mit Helikoptern geborgen werden. Nach einer ambulanten Behandlung im Spital werden sie von Botschaftsangerhörigen weiter betreut. (APA)

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