US-Norm für Reifendruck soll Conti Serienaufträge bringen

4. Juni 2002, 11:33
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Hannover - Der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental, Mutter des vor der Schließung stehenden Semperit Reifen Werks im niederösterreichischen Traiskirchen, erwartet in Folge einer neuen US-Verordnung für Reifendrucküberwachung zusätzliche Serienaufträge. "Wir sind bei der Reifendrucküberwachung bei beiden zugelassenen Systemen weltweit technologisch führend und sehen uns in einer herausragenden Position", sagte der stellvertretende Conti-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Ziebart am Dienstag.

Conti habe schon Vorgespräche mit mehreren Autoherstellern geführt. Diese würden nach der jüngsten, seit langem erwarteten Entscheidung der US-Fahrzeugsicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) in den nächsten Monaten konkretisiert. Conti gehe davon aus, mit der künftig in den USA vorgeschriebenen Reifendrucküberwachung auch zusätzliche Systeme für ABS (Anti-Blockier-System) zu verkaufen. (APA/Reuters)

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