Anleihe von Andritz mit 100 Millionen Euro gezeichnet

4. Juni 2002, 10:16
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Emissionserlös wird zur Optimierung der Finanzierungsstruktur verwendet

Graz/Wien - Die zwischen 22. und 31. Mai 2002 zur Zeichnung aufgelegte Unternehmensanleihe des steirischen Anlagenbauers Andritz AG ist mit ihrem gesamten Volumen von 100 Mill. Euro von institutionellen und privaten Investoren gezeichnet worden. Der Erlös aus der Anleihe wird zum Teil für die Umwandlung kurzfristiger in langfristige Unternehmenskredite verwendet. Der weitaus größere Teil ist für allfällige Akquisitionen reserviert, die zur Wachstumsstrategie von Andritz gehören, sagte Investor-Relations-Manager Michael Buchbauer zur APA, ohne jedoch dazu Summen zu nennen.

Die Anleihe ist mit einer Nominalverzinsung von 6 Prozent und einer Laufzeit von 6 Jahren ausgestattet, die Zeichnung durch einen breiten Investorenkreis habe die gesetzten Erwartungen erfüllt.

Die Andritz-Gruppe bezeichnet sich als Weltmarktführer für Produktionssysteme der Papier- und Zellstoffindustrie, die Stahlindustrie und andere Industriezweige. Im Geschäftsjahr 2001 hat die Andritz-Gruppe eine Umsatzsteigerung um 18,7 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro und eine Steigerung des Betriebserfolgs (EBIT) um 56,5 Prozent auf 54,6 Mill. Euro erzielt. Zum 31. März 2002 beschäftigte die Gruppe weltweit 4.532 Mitarbeiter, darunter in 16 Produktionsstätten. Seit Juni 2001 notiert die Andritz-Gruppe an der Wiener Börse. (APA)

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