APA-IT-Chef sieht genug Internet-Kapazitäten

3. Juni 2002, 17:37
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Ausfall von Backbone-Providern: "Gewisse Instabilitäten" auch in Österreich möglich, aber nur für kurze Zeit

Befürchtungen, dass es im Zuge der Insolvenz des niederländischen Datenkommunikationsanbieters KPNQwest zu einem "Stau" auf dem österreichischen Highway der Datenautobahn kommen könnte, sind nur zum Teil berechtigt. Dieser Ansicht ist Rudolf Horvath, Geschäftsführer der APA-IT Informationstechnologie GmbH. Der Ausfall großer Backbone-Provider könne in der Tat für einige Tage "gewisse Instabilitäten" im Netzwerk verursachen, meinte er am Montag. "Insgesamt gibt es aber weltweit und auch in Österreich genug Kapazitäten, um in relativ kurzer Zeit den Normalbetrieb wieder herzustellen."

Ausreichende Kapazitäten

Die APA-IT könne bei Ausfall eines Netzanbieters den reibungslosen Betrieb garantieren, da man ausreichende Kapazitäten auch für Spitzenbelastungen bereit halte, betonte Horvath weiters. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der APA-Austria Presse Agentur zählt zu seinen Kunden neben der APA selbst zahlreiche Content-Provider wie den ORF, "Kleine Zeitung" und "Presse", AIS-Anzeigen Internet Service oder den ÖAMTC. (APA)

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