Österreichs Produktionssektor im Aufwind

3. Juni 2002, 12:37
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Statistik Austria: Trotz sinkender Beschäftigungszahlen zehn Milliarden-Euro-Grenze durchbrochen

Wien - Österreichs Unternehmen haben im Februar 2002 ihre Umsätze bei 1,4 Prozent rückläufiger Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro steigern können. Wie die Statistik Austria am Montag weiter mitteilte, sei die Betriebsproduktion im Sachgüterbereich mit 9 Mrd. Euro bei 563.623 unselbstständigen Beschäftigten um 1,8 Prozent über dem Vorjahr gelegen.

Um 1,2 Prozent gestiegene Auftragseingänge im Sachgüterbereich von 4,8 Mrd. Euro führten zu einem Auftragsbestand von 19,1 Mrd. Euro, der somit um 1,8 Prozent über dem Vorjahrniveau lag.

Energieversorgung positiv

Nach Branchen gemessen, entwickelte sich im Februar 2002 die Energieversorgung gegenüber dem Vorjahr 4,5 Prozent positiv (901 Mill. Euro), der Maschinenbau wuchs um 4 Prozent (889 Mill. Euro), die Herstellung von Metallerzeugnissen um 1,8 Prozent (522 Mill. Euro), die Kraftwagenproduktion legte um 1,7 Prozent zu (748 Mill. Euro), die Nahrungsmittelproduktion um 1,1 Prozent (860 Mill. Euro) und die Herstellung von Chemikalien um 3,8 Prozent (524 Mill. Euro). Negativ entwickelte sich die Mineralölversorgung mit minus 15,2 Prozent (417 Mill. Euro) und die Fernseh- und Nachrichtentechnik mit minus 3,1 Prozent (466 Mill. Euro).

Im Hoch- und Tiefbau erwirtschafteten die 4.469 Betriebe (minus 5,1 Prozent) mit 141.375 unselbstständig Beschäftigten (minus 2,7 Prozent) einen Produktionswert von 968 Mill. Euro (plus 1,0 Prozent). Zum Monatsende lagen die Auftragseingänge im Bauwesen bei 1,3 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 23,1 Prozent.(APA)

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