FIFA verteidigt WM-Ball "Fevernova"

4. Juni 2002, 17:20
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Auch Russlands Goalie Ruslan Nigmatullin beschwert sich über eigenartige Flugkurven

Seoul - Der Fußball-Weltverband FIFA hat den offiziellen WM-Ball "Fevernova" gegen die Kritik von Spielern verteidigt. "Jedes der teilnehmenden Länder hat vor der Weltmeisterschaft jeweils 100 Bälle bekommen", erklärte FIFA-Sprecher Keith Cooper am Sonntag in Seoul, "es ist deshalb nicht so, dass die Spieler hier das erste Mal in ihrem Leben mit dem Ball spielen." Außerdem habe sich Hersteller "adidas" korrekt an die FIFA-Vorschriften für das Sportgerät gehalten.

Bei der Kritik an dem Ball ist nach Ansicht des FIFA-Sprechers auch eine Menge Psychologie dabei. Bei einem Turnier in Japan habe die FIFA einen "normalen Ball von adidas" genommen und ihn "etwas angemalt". Cooper: "Auch damals haben sich die Spieler beklagt." Während Superstars wie Englands David Beckham und der Franzose Zinedine Zidane den "Fevernova" lobten, haben vor allem die Torhüter damit ihre Mühe.

So erneuerte der russische Schlussmann Ruslan Nigmatullin die Kritik seiner Kollegen: "Er ist sehr schnell und die Flugkurve häufig unberechenbar. Ich bin nicht der einzige Torhüter, der sich darüber beklagt."(APA/dpa)

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