Legendärer "Superhacker" Kim Schmitz will in die USA

3. Juni 2002, 10:06
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Handel mit Kappen und Kaffeetassen geplant

Der hoch verschuldete ehemalige Internet- Unternehmer Kim Schmitz ("Dr. Kimble") will einen Offenbarungseid leisten. "Ich versuche mich mit meinen Gläubigern zu einigen, werde aber an einem Offenbarungseid nicht vorbeikommen", sagte Schmitz dem Wochenmagazin "Focus".

Schulden

Um seine Schulden von angeblich rund vier Millionen Euro abzutragen, versucht der kürzlich wegen Insiderhandels verurteilte ehemalige Computerhacker, Lizenzgebühren für seine Produkte einzuklagen. Es gebe etwa 30 Firmen, die sein Verfahren zur Autorisierung in Datenübertragungssystemen nutzten, sagte Schmitz. Unterdessen plant er, sich eine Zukunft in Amerika aufzubauen. Er denke dabei an den Handel mit Kappen und Kaffeetassen mit seinem Logo "K".

Verurteilt

Der 28-Jährige war in der vergangenen Woche zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Außerdem verhängte das Amtsgericht eine Geldbuße in Höhe von 100 000 Euro. Nach Ansicht des Gerichts hatte Schmitz unter Ausnutzung interner Informationen die Aktienkurse einer Firma hochgetrieben und dabei illegal einen Millionengewinn erzielt. (APA/dpa)

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