Verdächtigte Israelin streitet Beteiligung an Attentat ab

1. Juni 2002, 14:59
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Russland-Jüdin brachte ihren palästinensischen Mann zum Anschlagsort

Jerusalem - Eine nach einem Selbstmordanschlag in der israelischen Stadt Rishon Lezion vorübergehend festgenommene Israelin hat nach ihrer Freilassung jede Beteiligung an der Tat von sich gewiesen. Sie habe in der Zeitung gelesen, dass sie eine Terroristin sein solle, sagte die 26-Jährige am Freitagabend im israelischen Fernsehen: "Ich habe mit der Sache nichts zu tun."

Zuvor soll die aus Russland eingewanderte Jüdin nach Angaben der israelischen Polizei zugegeben haben, den Attentäter von Rishon Lezion gemeinsam mit ihrem palästinensischen Mann dorthin gefahren zu haben, wo er sich anschließend in die Luft sprengte. Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Beth nahm zunächst nicht Stellung zu ihrem Interview. Bei dem Anschlag am 22. Mai starben zwei Israelis und der Attentäter; 27 Menschen wurden verletzt. (APA)

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