USA und Kanada stellen Flugzeugentführungen nach

1. Juni 2002, 09:42
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Großangelegte Übung soll Fähigkeit zur Terror-Abwehr prüfen

Washington - Die USA und Kanada werden in der kommenden Woche mit Hilfe vorgetäuschter Flugzeugentführungen testen, ob ihre gemeinsame Luftraumverteidigung in der Lage ist, Terroranschläge wie die vom 11. September künftig zu verhindern. An der Übung am kommenden Dienstag werden sich rund 1500 Menschen beteiligen.

Für die fingierte Entführung würden eine Boeing 757 der US-Fluggesellschaft Delta sowie ein Transportflugzeug der US-Luftwaffe eingesetzt. US-Soldaten sowie Mitarbeiter beider Bundespolizeien sollen die Rolle der Luftpiraten übernehmen. Kampfjets sollen die Flugzeuge abfangen; anschließend soll die Übung am Boden fortgesetzt werden.

Nach den Worten des Sprechers des US-kanadischen Kommandos zur Luftraumverteidigung (NORAD) wird die Situation so "realistisch wie möglich" nachgestellt werden. Wie er betonte, wurde das Szenario für die Übung bereits Monate vor dem 11. September ausgearbeitet. Doch würden jetzt auch Maßnahmen getestet, die seitdem eingeführt worden seien. (APA)

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