Softwarekonzern erzielt Einigung mit US-Börsenkommission

4. Juni 2002, 11:54
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SEC genehmigt Buchführungs-Vergleich mit Microsoft

Die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC hat hinter verschlossenen Türen einen Vergleich gebilligt, der Microsoft zwingen wird, auf irreführende Buchführungspraktiken zu verzichten. Dies hat die "Washington Post" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe ohne Quellenangabe berichtet. Es ging dabei weder um einen Betrugsvorwurf noch um eine Strafe, hieß es.

Praxis könnte Investoren schaden

Die SEC hat nach Darstellung der Zeitung Unternehmen seit Jahren dafür kritisiert, dass sie Gelder während starker Quartale in Reserven stellten, statt sie als Einkommen zu verbuchen. Sie hätten dann während schwachen Quartalen die Reserven ausgenutzt, um ihre Gewinne zu steigern. Diese Praxis könnte Investoren schaden, wenn sie Aktien von Firmen kauften, deren Ergebnisse künstlich aufgebläht seien. Die Anleger werden nach Darstellung der Zeitung auch geschädigt wenn sie Aktien von Firmen verkaufen, deren Ergebnisse künstlich zu niedrig ausgewiesen würden. (APA/dpa)

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