17-jähriger fand Sicherheitslücke bei US-Verteidigungs-Ministerium

1. Juni 2002, 08:21
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Wiener knackte Atomraketen-Codes - FBI rief an - Staatspolizei machte Besuch

Der 17-jährige Robert, ein Lehrling aus Wien, hat die Staatspolizei und das amerikanische FBI in Atem gehalten, berichtet die Tageszeitung "Kronen Zeitung" in der Samstag-Ausgabe. Bei surfen im Internet war der Jugendliche an die streng gehüteten Details des Atom-Vertrages zwischen Russland und den USA geraten. Auf den Anruf eines FBI-Agenten folgte ein "Besuch" der Staatspolizei.

FBI-Agent rief an

Der Lehrling aus einem Gemeindebau in Wien-Favoriten habe vertrauliche Zugangscodes bis hin zur höchsten militärischen Sicherheitsstufe "Majestic 12" geknackt, heißt es in dem Bericht. Wie schon so oft sei er auf der Jagd nach militärischen Neuigkeiten gewesen. Plötzlich habe er Zugang zu Artikeln über Satellitennetze und Silos für Atomraketen gehabt. Nur wenige Minuten später rief ein Agent aus Washington an und wollte wissen, wie Robert an die Infos gekommen sei.

Lücke mittlerweile geschlossen

Laut "Kronen Zeitung" verständigte der Lehrling daraufhin die Polizei. Erst sei ein Staatspolizist in Begleitung zweier Uniformierte gekommen, dann sei auch der Heeresnachrichtendienst eingeschaltet worden. die Lücke sei mittlerweile geschlossen, strafrechtlich könne dem "Hacker" nichts passieren, hieß es.(APA)

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