Auf der Suche nach dem Handy

1. Juni 2002, 11:00
1 Posting

Neue Technik macht mobile Geräte beziehungsweise deren Besitzer auf Wunsch GPS-genau lokalisierbar

Der PeopleFinder von der Berliner Firma gate5 ist einer der ersten auf Java basierenden Dienste, die gleichzeitig mit den Handys auf den Markt kommen, die diese Technologie unterstützen. Java ist eine von der Firma Sun entwickelte Programmiersprache, die für die Entwicklung interaktiver Programme (mit Grafiken oder Animationen) entwickelt wurde und die unabhängig vom Betriebssystem läuft.

Freunde treffen oder nicht

Beim PeopleFinder können Benutzer feststellen, welche ihrer Freunde gerade in der Nähe sind und sich mit ihnen eventuell verabreden. Beim Siemens-Javahandy M50, das demnächst um rund 250 EURO auch in den österreichischen Handel kommen soll, wird so etwas möglich. Die Kommunikation mit dem Server erfolgt über den paketbasierten Mobilfunkstandard GPRS, den das Javahandy auch unterstützt.

Bessere Chips für genauere Ortungen

Derzeit erfolgt die Ortung per Funnkzelle; ein Handy beziehungsweise dessen Besitzer werden über den nächsten Funkmast, in dessen Zelle sich das mobile Geräte einwählt, ermittelt. Der Standort lässt sich so auf einige hundert Meter genau ermitteln. Bereits Ende 2001 wurde eine genauere Ortungsmethode demonstriert, bei der spezialisierte GPS-Handy-Chips verwendet wurden. Einige Hersteller kündigten damals an, diese Chips einbauen zu wollen, sobald diese in einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis stehen würden.(ruz, Der Standard, Printausgabe vom 1.6.2002/red)

Link

gate5

  • Artikelbild
    foto: gate5
Share if you care.