Glasfasernetz ist noch in Betrieb

2. Juni 2002, 09:49
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Deutscher KPNQwest-Firmensprecher: "Wir wissen momentan nicht, wie lange es noch weitergeht" - KPNQwest Austria: Aufrechterhaltung der Netzwerkdienste hat oberste Priorität

Ungewiss ist, wielange das paneuropäische Glasfasernetz infolge der Insolvenz noch in Betrieb sein wird. KPNQwest arbeitet eigenen Angaben zufolge derzeit zusammen mit seinen Kunden an einem Notplan, falls es zu einem teilweisen oder gesamten Stopp des von KPNQwest betriebenen Euroring Netzwerks kommen sollte. Das Unternehmen verfügt über ein europäisches Glasfasernetzwerk von 25.000 Kilometern und ist mit Knoten in 60 Städten vertreten.

"Wir wissen momentan nicht, wie lange es noch weitergeht", sagte der deutsche Firmensprecher Thilo Huys Heise Online. Demnach rät er, sich "möglichst schnell" neue Anbindungen und Server-Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen. Eventuell könnte noch im Laufe des Wochenendes das IP-Netz abgeschaltet werden, berichtet Heise.

"Es werden derzeit mögliche Fortführungsszenarien entwickelt und deren Umsetzung geprüft", heißt es auf der österreichischen Homepage der KPNQwest. Oberste Priorität habe die Aufrechterhaltung der Netzwerkdienste und des nationalen Netzwerkes AS 1901. "Zumindest aus technischer Sicht sind alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um vorerst die nationalen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen", so die Kundeninformation. (red/APA)

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