Ivar sats värde bang trogen ögla

18. Juni 2002, 17:15
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Das alles ist IKEA. Die Geschichte dieser Möbelphilosophie begann vor sechs Jahrzehnten auf einem Hof im Süden Schwedens.

Ingavar Kamprad wurde 1926 in Schweden geboren, er war schon von Kindesbeinen an ein Verkaufstalent. 1943, mit 17 Jahren, meldete er mit der Einwilligung seines Onkels und Vormundes sein Geschäft ab. Den Namen erhielt es aus seinen Anfangsbuchstaben und seiner Herkunft: Ingavar Kamprad Elmtaryd Agunnaryd - IKEA.

Bei seiner ersten Geschäftsreise nach Paris entdeckte Kamprad Geschäftsmöglichkeiten, die sich außerhalb Schwedens ergaben und so änderte er seine Verkaufsstrategie. Anstatt von Tür zu Tür zu gehen, fertigte er einen Versandkatalog an und vertrieb so Kugelschreiber, Geldbörsen, Bilderrahmen, Uhren, Schmuck und Nylonstrümpfe, immer das, was gerade gebraucht wurde.

1950 tauchten in diesem Katalog die ersten Möbelstücke auf, produziert von einheimischen Herstellern. Der Möbelverkauf war so erfolgreich, dass Ingavar Kamprad darin die Möglichkeit sah, internationaler Möbellieferant zu werden. Drei Jahre später tat er mit der Eröffnung der ersten dauerhaften Möbelausstellung einen wichtigten Schritt in der Entwicklung des IKEA-Konzepts.

Er gab alle anderen Produkte auf und konzentrierte sich von nun an auf preisgünstige Möbel, die vor allem funktional, formschön und ein kleines Packmaß haben sollten. Seit den späten 50er Jahren bietet IKEA seine Produkte auch in Einrichtungshäusern an, 1965 eröffnet der erste Flagschiffstore in Stockholm.

Bis heute verbindet man mit IKEA niedrige Preise durch Selbstbedienung und Heimwerkertum, mittlerweilen gibt es Filialen in ganz Europa aber auch in Kuwait, Australien, Saudi Arabien und der Volksrepublik China, im Jahre 2000 eröffnete der erste IKEA in Russland. (red)

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