Gute Mischung

4. April 2003, 13:39
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Eine der bekanntesten und beliebtesten Gewürzmischungen ist das Curry-Pulver.

Curry ist eine Bezeichnung für eine Mischung aus verschiedenen und wechselnden Gewürzen. Mit Curry werden aber auch Gerichte mit dieser Gewürzmischung bezeichnet. Allerdings ist das Curry, das man in Europa kennt, so gut wie nicht identisch mit den vielen Curry-Varationen, die man in der asiatischen Küche verwendet. Dort stellen die Hausfrauen seit uralten Zeiten für verschiedenste Gerichte ganz individuelle Curry-Mischungen her.

Europäisches Curry-Pulver besteht meistens aus Pfeffer, Ingwer, Piment, Paprika, Nelken, Koriander, Cardamom, Bockshornkleesamen, Muskatblüte, Zimt und Cayenne-Pfeffer. Die farbbestimmende Zutat ist Curcuma. Sie färbt alle mit Curry gewürzten Speisen intensiv gelb.

Im Geschmack sollte das Curry-Pulver harmonisch und ausgewogen sein. Es schmeckt und riecht feurig-scharf und leicht tropisch-süß. Einzelne Gewürze dürfen nicht besonders hervorschmecken. Die Engländer machten im 18. Jahrhundert das Currygewürz in ganz Europa küchenfein. Heute können wir Curry in der Streudose fertig kaufen, nach indischem Gewürzgebrauch und nach europäischem Geschmack zusammengestellt. Wenn es um salzige Reisgerichte geht, darf Curry nicht fehlen. Curry ist ein Gewürz, das sich zu Suppen, Gemüse, Fleischgerichten, Geflügel und Fisch eignet. Spezielle Currygerichte sind Currysuppen und cremige Currysoßen zu Reis und Gemüsen.

Um den Geschmack zu intensivieren, wird das Currypulver kurz in Fett erhitzt und erst danach werden die weiteren Zutaten, wie Fleisch oder Reis untergemischt.(red)

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