"Via Iulia Augusta" - neue Impulse für eine Grenzregion

5. Juni 2002, 17:28
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Zwölf Gemeinden aus Italien und Kärnten haben sich zu einem Tourismus- und Wirtschaftsprojekt zusammengefunden

Klagenfurt - Die berühmte Römerstraße Via Iulia Augusta ist Patin eines Tourismus- und Wirtschaftsprojektes zwischen Kärnten und der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Insgesamt zwölf Gemeinden - neun in Italien und drei in Kärnten - haben sich zur gleichnamigen Region zusammengeschlossen und wollen diese unter dem Motto "Staunen und genießen" neu beleben.

Nach dreijähriger Projektphase kommt es jetzt zur Umsetzung. Die vorhandenen gewerblichen, landwirtschaftlichen, touristischen und kulturellen Ressourcen in den Mitgliedsgemeinden sollen weiter entwickelt und grenzüberschreitend vernetzt werden.

Laut Landesrat Georg Wurmitzer (VP) stehen dafür sowohl Gelder der EU als auch des Landes Kärnten zur Verfügung.

Auf Kärntner Seite sind die Gemeinden Oberdrauburg, Dellach/Gailtal und Kötschach-Mauthen beteiligt. Oberdrauburg ist auf Kärntner Seite Ausgangspunkt, in Friaul endet die Via Iulia Augusta in Tolmezzo.

Die Via Iulia Augusta sieht sich als Kommunikations-, Marketing- und Ideenplattform sowie Impulsgeber. Sowohl in Österreich als auch in Italien haben sich zwei Trägerorganisationen konstituiert. Die zwölf Partnergemeinden haben insgesamt knapp 30.000 Einwohner. Im Jahr 2000 wurden insgesamt 608.000 Nächtigungen registriert.

"Wir sind gemeinsam gewachsen", sagte Bruno Giorgessi vom Tourismusverband Carnia. Jetzt gelte es, gemeinsam Projekte durchzuführen, gemeinsame Ideen zu vermarkten und gemeinsame Produkte zu verkaufen. "Jeder muss wissen, jetzt bin ich auf der Via Iulia Augusta", so Wurmitzer. (APA/red)

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