Was sich im Web verkaufen lässt

22. Mai 2002, 16:32
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Kostenlos-Kultur macht das Geldverdienen im Web schwer - Software, Musik und SMS können Verbraucher locken

München - Software, Musik oder das Versenden von Faxen und Kurzmitteilungen gehören einer Studie zufolge zu den wenigen digitalen Produkten im Internet, für die Verbraucher bereit sind, zu bezahlen. So sei jeder zweite Verbraucher gewillt, für das Herunterladen von Software aus dem Internet einen angemessenen Preis zu bezahlen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Universität Karlsruhe ergab.

Für Musik und Kommunikation via Fax oder Textmitteilungen auf Mobilfunkgeräte (SMS) sei immerhin noch jeder Dritte der 9351 Befragten bereit, sein Portemonnaie zu zücken. Mit Produkten wie Filmen, elektronischen Büchern, Bildern oder Nachrichten hätten es die Anbieter dagegen schwer, hieß es in der von der Unternehmensberatung Mummert+Partner miterarbeiteten Studie weiter.

Nur zehn Prozent wollen für Nachrichten bezahlen

Für Nachrichten etwa würde nur ein Zehntel der Befragten bezahlen. Dagegen stellt das Internet für mehr als ein Viertel der Befragten eine Fundgrube für kostenlose Texte, Musik oder auch Software dar - diese Verbraucher wollen nämlich überhaupt nichts für digitale Güter im Internet bezahlen, wie die Studie weiter ergab. (APA/Reuters)

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