Ärzte hielten Zwillings-Fötus für Tumor

3. Mai 2002, 09:23
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Thailändische Chirurgen bemerkten Fehler erst während der Operation

Bangkok - Gleich zwei thailändische Ärzte des selben Krankenhauses haben die Föten eines Zwillingspaares für einen Tumor gehalten und ihren Fehler erst bei der Operation bemerkt. Eine Ultraschalluntersuchung habe schließlich ergeben, dass die Zwillinge bereits sechs Monate alt und zudem bei bester Gesundheit seien, berichtete die thailändische Zeitung "The Nation" am Freitag.

Die Mediziner einer Bangkoker Klinik hatten den Angaben zufolge zunächst geglaubt, ein Krebsgeschwür an den Eierstöcken einer 37 Jahre alte Patientin entdeckt zu haben. Als der "Tumor" entfernt werden sollte, stießen die Chirurgen stattdessen auf die Föten. Ermittlungen des Gesundheitsministeriums hätten ergeben, dass ein "technischer Fehler" und nicht Nachlässigkeit der Ärzte Ursache der falschen Diagnose gewesen sei, hieß es weiter.(APA/dpa)

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    montage: derstandard.at
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