Gefährliches Bröckeln im Filmmuseum

von Redaktion  |  07. April 2002, 20:19

Verzögerung der Sanierungen bedroht Spielbetrieb

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
druckenweitersagen:
Emil Kuzmanov
09.04.2002 07:41
Schiff in Not – Schotten dicht!

Die derzeitige Situation des Filmmuseums könnte man durchaus mit einem havarierten Schiff vergleichen. Schafft er den Weg in den rettenden Hafen, oder wird er auf offener See untergehen?
Doch der Kapitän und die Besatzung des politischen Schleppkahns sind wohl gerade auf Landurlaub oder haben alle Kommunikation mit der Außenwelt eingestellt, so daß sie die Hilferufe kaum wahrnehmen.
Was soll der Kapitän nun unternehmen? Versuchen zu retten, was zu retten ist, oder ehrenhaft mit dem Kahn untergehen? Vielleicht sollte er Gedanken über die Möglichkeit anstellen, den geordneten Rückzug – in eine neue Zukunft – anzutreten?
Lösungen? Ja. Eine – sinnvolle und naheliegende – ist die räumliche Zusammenlegung mit dem Österreichischen Filmarchiv, wobei der autonome Status des Filmmuseums gewahrt blieben müßte. Es würde die Möglichkeit zur verstärkten Nutzung des vorhandenen Materials entstehen, welche wohl für beide Institutionen durchaus Vorteile bringt. Auch die Fortführung des Kinobetriebs könnte ohne Einschränkung stattfinden, nämlich im FA-Hauskino, dem Imperial. Die genannte Option stellt auch die Sicherung des Fortbestandes dieses Lichtspielhauses dar.

tom tom
07.04.2002 12:31
bitte

nachdem der görg jahrelang einen großkinotempel nach dem anderen genehmigt hat, wo für insgesamt 20.000 (oder sinds schon 50.000?) kinositze die gleichen 15 filme gespielt werden (wovon 14 sowieso zum vergessen sind), nachdem es das flotten nicht mehr gibt, das erika schon eingegangen ist, bitte bitte nicht auch noch das filmmuseum sperren!!!

hey, ihr rathausroten, zeigts, daß euch kultur nicht wurscht ist, denn vom bund erwart ich mir derzeit sowieso nix.

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.